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Wege gar nicht mehr befinde. — Er kam sich seitder Flucht von Jesrccl durchaus wie ein Verschlage-ner vor, den Winden des blinden Schicksals über-lassen, abgethan von Gottes Hand und dahingege-bcn, zu gehen, wohin er wollte. — Und nun ver-nimmt er plötzlich, daß er sich wirklich doch aufeinem Wege befinde, und nicht, wie er gemeinthatte, nur so irr und verlassen in's Blaue hinaus«ziehe, sondern eine vorgezeichncte Straße verfolge,und auf ein Ziel los wandere, das sein Gott ihmgesetzt habe. — Dieses Alles lag ja in den Wortendes göttlichen Herolds: '/Tu hast einen großen Wegvor dir!" — Ei, dachte Elias, groß oder klein,eben oder rauh, cs ist ein Weg doch, ein Weg.Das war ihm genug. — Sein Gott war wieder da.Er fühlte seine Hände wieder in der Hand seinestreuen Geleitsmannes liegen. — Wie ein jungesNch springt er unter seinem Wachholderbusch hin-weg, und giebt sich an's Wandern, nicht mehr,wohin er wollte, sondern in seines lieben GottesNamen.
Um die Freude unseres Propheten über dasWörtlcin "Weg" begreifen zu können, muß manAehnliches erfahren haben. O wohl ist cs ein seli-ger Fund, wenn man eine Weile mit ungewissenTritten in tiefem Dunkel dahinging, glaubte sichvon Gott verlassen, seufzte schon mit David: "Ichbin einsam und elend!" und meinte nicht anders,als daß der Herr seine Hand ans der unsrigen los-