neu Tod fand, in dem Städtlcin Jesrecl. Hier,wo Ahab der reizenden Umgebungen wegen einLustschloß hatte bauen lassen, pflegte die königlicheFamilie den Sommer zuzubruigeu. Auch diesmaltreffen wir sie dort, und die Königin steht eben amFenster des Saals, und sieht mit Ungeduld derRückkehr ihres Gemahls entgegen. Da kommt erunter dem Rauschen gewaltiger Regengüsse mit ver-hängten Zügeln angefahren, steigt mit Eile vor demPallasie auS und fliegt hinauf in die Gemacher fei-ner Gebieterin, um der erste Bote der wunderbarenBegebenheiten zu scyn, deren er so eben Zeuge ge-wesen. Elias, der dem Könige gefolgt ist, verweiltunterdessen in der Nähe, um das Ergebnis; jenergroßen Vorgänge abzuwarten. Die freudigsten Hoff-nungen bewegen sein Herz, und wer mögie es zukübn nennen, wenn er sich nunmehr nichts Geringe-res glaubt versprechen zu dürfen, als eine völligeund ungesäumte Rückkehr des Hofes, wie des gan-zen Volkes zum Glauben der Väter.
Ahab, ganz erfüllt, ja, so weit ein verlebterund entnervter Mensch, wie er, cs scyn konnte, so-gar ergriffen und begeistert von den großen Dingen,die er gesehen hat, beginnt mit stürmischer Redeseine Erzählung. "Der Thisbiter hat gesiegt!" rufter aus. "Flammen vom Himmel haben seine höhereSendung besiegelt. Mit diesen meinen Augen habeich gesehen, wie auf sein Gebet das Feuer ausden Wolken fiel, Brandopfer, Holz, Steine und