3
umfafst auch diejenigen Personen jedes Alters und Geschlechts, welche miteiner Militärperson an dem Orte selbst, wo sie im wirklichen Dienste steht,im Familienverbande leben. Am Ende des Jahres 1831 stand noch nichtalles Militär wieder in seinen Friedensgarnisonen; auch war damals nochnicht Alles wieder in seine Heimath entlassen, was im sichern Frieden aufserder Uebungszeit nicht im wirklichen Dienste bleibt Es hat daher am rälh-lichsten geschienen, nur die Zivilbevölkerung jeder Stadt und jedes Kreisesanzugeben, die Zahl der in der Militäraufnahme begriffnen Personen abernur summarisch am Schlüsse beizufügen. Nicht nur der Aufenthaltsort, son-dern auch die Zahl dieser Personen ist sehr veränderlich, zumal in einemStaate, der starke Kriegs-Reserven und Landwehren hat. Dieser Umstanderschwert alle Vergleichungen der Zählungen verschiedner Jahre für ein-zelne Städte und Kreise gar sehr: indessen wird wohl noch am wenigsten zuschiefen Ansichten verleitet, wenn überall nur die Zahl der Zivil-Einwohnereinzelner Ortschaften und Bezirke angegeben ist. Scheidet auch zuweilen einHunderttheil derselben auf einige Zeit aus der angegebenen Zivil-Bevölke-rung aus, und tritt als Reserve oder Landwehr zum dienstthuenden Militärüber: so erscheint die daraus hervorgehende Veränderung in den einzelnenStädten und Kreisen doch bei weitem minder störend, als wenn der Ein-wohnerzahl das an jedem Orte zur Zeit befindliche Militär beigezählt, unddiese Zahl in einzelnen Städten und Kreisen durch Garnisonwechsel undHeranziehen oder Entlassen der Reserven um ein Zehntheil, ein Fünftheil,oder wohl noch mehr ihres Betrages, vorübergehend vermehrt oder vermin-dert wird.
Dem Alter und Geschlechte nach enthielt der preufsische Staat am Endedes Jahres 1831 überhaupt
Kinder, die das vierzehnte Lebensjahr noch nicht vollendethatten, und zwar
Knaben. 2,390,498
Mädchen. 2,377,234
4,767,732
1