Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
269
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»Mit Nichten, spricht der Apostel, Licht,« unddabei bleibt es. Ihr seht, es liegt hier einRäthsel; aber die Lösung ist trostvoll und er-freulich. Alles, was in uns ist von Natur, ja,das ist Finsterniß. Finsterniß bleibt's und wirdals ein Finsteres gerichtet und verflucht, so lan-ge es ein in uns Verborgenes ist, und wir esheimlich halten und verstecken. Wird es hinge-gen in Aufrichtigkeit an den Tag gebracht vorGott, gestanden, ohne Hehl bekannt, und vonuns selbst gerichtet, sofort hört's auf, um Chri-sti willen, Finsterniß zu scpn, die uns vcrdamm-lich macht, und wird zu Licht in Gottes Augen.»Und ob die Sünden blutroth wären, sprichtder Herr, so sollen sie doch glänzen, wieSchnee, und ob sie wären wie Nosinfarbe, sosollen sie werden wie Wolle.«

Der Unglaube ist ein Greuel vor Gott; erhört es auf zu scyn, sobald wir ihn dem Herrnklagen. Zweifel und Mißtrauen gegen den All-mächtigen sind strafwürdige Sachen; sie find esgewesen, sobald sie mit Thräncn benetzt vor demGnadcnstnhle offenbar werden. Unsere fleisch-lichen Lüste sind des höllischen Feuers würdig;sie werden uns nicht verderben, nachdem wirsie dem Herrn redlich angezeigt. Unsere läster-lichen Gedanken reizen den Zorn des Ewigen