Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
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ge ihr das glaubt, werdet ihr wohnen unterdem Schweigen Gottes, unter jenem furchtbarenSchweigen, das am peinlichsten die in der Hölleerfahren, die Tag und Nacht um einen TropfenWassers schreien in ihren Flammen, die nach Todund Vernichtung seufzen, wie ein Verhungern-der nach dem täglichen Brote die verzwei-felnd ihre Haare zerraufen, und ihre Händeblutig ringen aber da ist keine Stimme, nochAntwort, noch Aufmerken.

2.

Von Morgen an bis zur Stunde des Speis-opfers, zwei Uhr Nachmittags, hatte das un-sinnige Toben gedauert. Da tritt Elias vor,schlecht und recht, ohne Pomp und Phantaste-rei , mit ruhigem Gesicht und fester Haltung,daß jeder sagen mußte, das scp der Prophetdes wahren Gottes. »Laßt's nun gut seyn,ruft er; jetzt her zu mir!« Und Volk und Prie-ster traten heran; in äußerster Verlegenheit diese,und jenes in höchster Spanirung. Auf derHöhe Carmels lag die Ruine eines Altars, infrüherer besserer Zeit von Israel erbaut, vonIsabel aber eingerissen. Den heilete Eliaswieder, stellte ihn wieder her. -»So heiledich Gott, Israel, wollte er damit sagen, du