Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
135
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schwarzen Todeskern, den Saamcn der Schlan-ge hervor zu holen, und nachdem unS nichtsmehr geblieben, dessen wir uns getrosten könn-ten, und die Grube leer ist, legt er den Grund-stein in die hohle, freudenleere Tiefe, einenFelsen, der nicht wankt, den gekreuzigten Chri-stus, und darauf bauet er das Gebäude unsererHoffnungen und Aussichten, die Tempelhallcndes Friedens und ewiger Sabbathruhe.

O ihr, die ihr euch selbst habt ans Bauengegeben, so breche er denn auch über euch her-ein, der Baumeister Gottes, wie er kam überdas Herz unserer lieben Wittwe. Er verwandleeure Städte in einen Steinhausen, und schaffeein Neues im Lande. Cr grabe tief, und legeden Grund eures Lebens ans einen Felsen. Ei-nen andern Grund kann Niemand legen, außerdem, der gelegt ist, Christus Jesus. DieserStein, von den Bauleuten verworfen, nunaber zum Eckstein worden, der ist es gar.Ihm sey die Ehre nun und zu allen Zeiten.Amen.