Ja, wcr es erfahren hat, der weiß, wieselig und köstlich das ist, in eine fremde Ge-gend verschlagen scyn, wo die Straßen genZion wüste liegen, in den Kreis der Weltkinderund an die Waffcrflüsse Babylons sich hinausgeschleudert sehen, und nun so unerwartet mit-ten in der Wildniß einem Landsmann ans Ga-liläa, einem Bruder oder einer Schwester imHerrn begegnen. Das ist eine unaussprech-liche Freude, und wäre es auch nur Einer,sofort fängt einem die Wüste an zu blühen,und das Gefilde stehet fröhlich wie die Lilien.In solchen Fällen kommts denn an den Tag,daß es mit der Liebe der Wiedcrgcborncn dochso übel nicht stehe, wie maus manchmal sa-gen sollte; daß die Liebe, von der der Herrsagt: »Daran wird man erkennen, ob ihrmeine Jünger seyd, so ihr Liebe unter ein-ander habet« wirklich in ihnen sey, daß siezwar wohl einmal sich verstecken kann, abersie ist vorhanden: das kommt bald unterdiesen, bald unter jenen Umständen zum Vor-schein. Und die Eliasfrcude, sie wird nochheute genossen in der Welt. Gottlob, auch wirdürfen versichert seyn, allerwarts, auch da,wo Miethlinge und Wölfe die Hecrden weiden,hat der liebe Gott seine Schäfleiu und versteckte
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