thut auch nicht sattste. Welch ein Jammer,wenn alle Freude ausgeht im Herzen, und allerSaft versieget, wenn der Eifer kühl wird, unddie Andacht lau und träge, wenn man nichtbeten kann vor übergroßer innerlicher Dürre,und der Geist des Singens, Lobens und Dankcnsso zu sagen im Sande sich verliert, — undGott hat doch gesagt, er wolle seinen Weinbergjeden Augenblick befeuchten, und es uns au kei-nem Guten mangeln lassen. Das sind auch soProben. Aber scyd nur getrost, Gott hält seinWort, und für den Augenblick, glaubt es nur,ist eben die innere Trockenheit, die ihr fühlt,nur Befeuchtung für euch, und in der Dürreliegt der Segen und das Gute. Sein Worthält er. Ucber das Wie vermesse sich nicht derThon mit den Töpfer rechten zu wollen. Ermache es, wie er will; das Ende vom Liedwird immer sepn: »Herr du bist treu; wir abermüssen uns schämen.«
2.
Elias blieb wo er war, um des Herrn wil-len, der ihn dahin gewiesen, und wartete. Schöndas! Eigcnwählcrisch einen Posten verlassen,auf den der große Feldherr uns stellte, das willeinem Streiter unter der Krcuzesfahne nicht zumbesten stehen. — Elias hielt aus, und der Hek-