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wäre uns nicht gut. Gott wäre bald verges-sen, ohncrachtet des Wunders, das er täglichan uns thätc. — Nun sey es gerade nichtbehauptet, auch unserm Propheten sey es so er-gangen mit dem Wunder des Vächlcins Crith.Es sey ferne von uns, ohne bestimmten Grundso arg von ihm zu denken. Aber Jacobus sagt:»Elias war ein Mensch wie wir,« und einemMenschen unsers Gleichen hätte es doch sehrleicht widerfahren können, daß ihm durch dieLänge der Zeit das eigentlich Wunderbare, dasden Glauben stärkt, den? inwendigen Menschenwohl thut, und die Gedanken in die Höhetreibt, gar herunter gegangen wäre, und daßer mit der Zeit gedacht hätte: »ei nun, dasBächlcin Erith fließt, wie Bächlein fließen, solang sie Wasser haben, und die Quelle imStande ist.« — So pflegen wir Menschenkin-der es zu machen, recht um die Langmuth Got-tes auf die Probe zu setzen, und, wenn esmöglich wäre, zu ermüden und zum Verdrußzu reizen. Aber zu den vielen beschwerlichenAcmtcrn, welche der liebe Gott um seiner Kin-der willen sich aufgelegt hat, gehört auch das,welches er Jes. llü. nennt: »Ich will euch tra-gen bis ins Alter.« Ja, er hat was zu tragenan uns. — Und weil er denn nun weiß, wie