Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
74
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muntre dich, und das seh dir genug, daß ichdir gnadig bin. In dieser deiner Kraft geh hin,und siege!

O eine köstliche Rede! Das Eine wissenur, daß Er dir wohl will, dann darfst dunimmer zagen noch erzittern. Habe nur dasZcugniß überkommen, daß Er dein Freund ist,dann darf kein Sturm noch Wetter dir mehrbange machen, dann spotte nur der bebendenLanzen, ob ihrer viele taufende waren und sorgenicht, daß irgend ein Gebirge auf deinem Wegzu steil seyn möchte, als daß du es erklimmenkönntest. Wäge nicht deine Kräfte ab undmiß nicht ängstlich dein Vermögen. Seh dustark oder schwach, befinde dich gerüstet oderblos, darauf kommt es nicht mehr an. DieKräfte deines Immanuels stchn dir zu Diensten,und seine Liebe zu dir ist dein Pannicr, deinSchwert, dein Helm und Panzcrklcid, deinSchild und Schirm, und. alles, was dir fehlt,und dir von Nöthen ist. Wohin du gesendetwirst, seh es ins Feuer der Anfechtung, seh esins Wasser dcx Trübsal, seh es in häuslicheVerlegenheiten und Bedrängnisse, seh es zu har-ten Kämpfen und schwierigen Unternehmungen,ja sehs hinein in Noth und Tod, hat er dichhuldvoll angeblickt, und weißt du nur da§