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Herrn gehet herrlich, die Stimme des Herrnerreget die Wüste.« Hatte er mm so an derAußenwelt und ihrer Bilderschrift eine Weile sichergötzt und vergnüget, dann kehrte er wiederin sein Inneres zurück, und vcrscnkcte sich insich selber, lauschend, was in diesen Gründenvorgehe, und was da sich rege und zur Er-scheinung komme. Da war es nun bald einneuer Blick in die Tiefen seines Elends und na-türlichen Verderbens, der ihm eröffnet wurde,und alsdann gabs was zu weinen und zuschluchzen und zu ringen mit dem Fels des Hei-les. Bald fiel sein Auge auf das Gottcswcrk,das in ihm war, und auf unzweideutige Spu-ren von der Einwohnung des heiligen Geistes,von seinen Schaffen, Hauchen, Zeugen und Be-würben in der Seele, und nun erklang die Kluftvon Psalmen, wie ein Tempel Gottes, undvon andächtigen Dankcslicdcrn, die sich garwundersam im Berges-Nachhall weit durch diestille Wildniß schwangen. Was aber vor Allemdem Propheten in seiner Einsamkeit die Zeitverkürzte und versüßte, das war der Umstand,daß er wie auf der Warte lebte, und ohneUnterlaß des Bräutigams seiner Seele harrte,von dem er wußte, daß jeden Augenblick seinFußtritt zwischen seinen Bergen rauschen, und