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gcricthcn in große Unruhe. Die meisten fluch-ten, schimpften, und drohten den tapscrn Zeu-gen mit der Steinigung — und die weltlicheGewalt kam über sie mit Amtsentsetzung, Ge-fangniß und Verbannung. An solche Folgenhatten die lieben Männer nicht gedacht. Be-stürtzung überfiel sie wie ein gewappneter Mann.Der freudige Eifer, der auf ihren Kanzeln übersie kam, und in welchem sie nur Gott ansahenund seine Sache, nicht aber sich selbst und ihreigen Leben, war bald im Drange dieser Trnb-salsfluthen wie erloschen, daß sie nicht anderssagen konnte, als: »Hatten wir die Folgenvorausgesehen, wir hatten lieber still geschwie-gen,« und es war ihnen nichts geblieben, alsdie Ucbcrzcugung » Gott hats uns ja geheißen,unsere Klugheit wollte es ja anders« und die-ser Glaube, daß Gott es so gewollt, ist dasPilgcrstäblein, an welchem sie heute noch, wennauch wohl seufzend je und dann, doch getrostund ohne Furcht in der Fremde umherziehn,und es ist ihnen herrlich durchgcholfen bis die-sen Tag, und wird auch ferner nicht daranfehlen. Was diesen Männern im Großen wi-derfuhr, tausend Christen begegnet es im Klei-nen, in dieser oder jener Weise. Da wird derEine vom Freudengeist getrieben, ohne Bedenken