Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
10
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Gott lallet und stammelt mit ihm in allerleiZeichen und Bildlcin, bald so, bald anders,wie eine Mutter mit ihrem Säugling, undschämet sich nicht der kindischen Mundart.

Unser Prophet heißt Elias, das ist ver-dolmetscht: »mein Gott der Kraft« oder »derHerr ist meine Stärke. Ein schöner, großerName, und er trug ihn mit der That undWahrheit. Ein Mensch, wie ich und Du,war er, nichts in sich, und doch sein war dieStärke Gottes; nichts vcrmogte er, und Thatender Allmacht gingen von seinen Händen; amStaube lag er, ein Wurm, und nahm Thcilan Gottes Herrschaft und Regicrnng, ein Kö-nig, und hatte Gewalt, die Wolken zu öffnenund zu schließen, den Todten zu gebieten, daßsie lebten, den Lebendigen, daß sie verdürben,und Gericht zu halten über Gottes Feinde.So mogte er mit Recht Elias heißen, das ist:»Gott stärket mich?« Mit nichten: »Gottselbst ist meine Stärke.« Hier ist ein Un-terschied. Es ist ja nicht dasselbe gesagt,meine Lieben, so Jemand spricht: »Gott hältmir seinen Schild vor« und so einer rühmendarf: »Gott ist mein Schild!« Hält er denSchild mir vor, so wird mir nichts ein Härleinkrümmen, und das Unglück, vor dem ich zittrc,