Mcssingbrennerey. §.14. 55z
1. Von Zeit zu Zeit hat immer ein Künstlereine vorzüglichere Mischung zu finden ge-glaubt, die er alsdann unter einem neuenNamen in den Handel gebracht bat. pinch-beck ist der Namen eines englischen Künst-lers. Der Namen Tombak, der in Eng-land nicht gebräuchlich ist, ist aus Ostindienzu uns gekommen, als am Ende des sechs-zehnten und im Anfange des folgende» Jahr-hunderts, aus Achim und siam viele kostba-re Geräthschaften aus einem gelben Metalle,welches man für eine Mischung von Kupferund ii'-old angab, unter dem Namen Nmn-bsl<, lambague, Nsmbszch nach den Nieder-landen und nach Frankreich gebracht wurden,prinzmerall ist nach dem Pfälzischen Prin-zen Aupert (eben der, dessen schon oben ar§. ir, 2. gedacht ist) genant, der, nachdemer den Engländern als Admiral wichtigeDienste geleistet hatte, im Jahre it>82 starb.Ihm hat man mehre technologische Entdek-kungen zu danken. In der That war dieBemerkung, dem Kupfer durch Zink einsGoldfarbe geben zu können, in den Zeiten,da man die Bestandtheile des GalmeyeS nochnicht kante, nicht unerheblich.
2. Die Mischung, welche jetzt am beliebtestenist, heißt Similor, welches sehr gut in derim Jahre cyoo von H. Macher errichtetenFabrike zu Manheim, die jedoch nur vierArbeiter haben soll, gemacht, und verarbei-tet wird, woher es unter dem Namen Man-heimer Gold in Teutschland, Frankreich,Schweden u i. a. L. bekant ist. Da Far-be und Fa^on den goldenen Waaren sehr na-he kommen, auch wohl etwas weniges Goldmit eingemischt wird, so kan die ökonomische
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