Rohlenbrennerey. §. iz. 42z
1. Am Harze hat man folgende Arten Kohlen:i) harte, wozu die von Buchen, Birken,Eschen, Sohlen, Ahorn, und im Solling undElbingerodischen, auch die von Ellern undEichen gerechnet werden. 2) Die Tannen-kohlen. z) plenterkohlen, die von aller-ley abgefallenem Holze erhalten werden.4) Stückcrkohlen, aus den dünnern Ae,sten derer Bäume, die harte Kohlen geben.L) Grubenkohlen, aus Reisern, Hecken.
. ü) Stückenkohlen, Gtukenkohlen, aus Klö-tzen, die in besondern Meilern verkohlt werden.
z. Auf dem Harze halt ein Maaß Kohlen 8Braunschweig. Himtew, deren einer 17202Braunschw. Kubikzoll ist; eine Rarre hältlo Maaß; ein Fuder hält 15 Maaß. Beyden Hütten rechnet man zwar auch so, aberwegen des Abgangs, den die Kohlen beymVerfahren leiden, wird daselbst eine Karrenur zu yß Maaß, und ein Fuder nur zu 14Maaß gerechnet, und das rzte M. wird alsgar nicht geliefert abgesetzt. Die Körbe,worin die Kohlen verfahren werden, sindnach diesem Maasse eingerichtet, daher mandarnach die Menge der gelieferten Kohlenwissen kan.
z. Die Angaben der Menge Kohlen, die einegewisse Menge Holz liefern muß, sind sehrverschieden, und können auch, wegen derman-nigfaltigen Veränderlichkeit der Umstände,nicht allgemein seyn. Ein Prodebrennengiebt eben so wenig eine sichere Rechnung,als ein Probebacken eine sichere Backertaxegiebt.
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§. 14.