4. pergamentgerberey. §.28.29. zoi
welches mit Kreite und Leimwaffer, und her-nach mit Seifenwaffer, angestrichen ist.
§. 28.
Zu den vortheilhaftesten Arbeiten derPergamenrer, gehört die Zubereitung derTrommelfelle aus Kalbfellen, und der Pau-kenfellr aus Ziegenfellen. Zu Kindertrom-meln sind Schaaffelle und Sterblinge gut ge-nug. Manche Pergamentarten werden ge-färbt verkauft.
I. Der Verbrauch des Pergaments ist nicht mehrsehr stark, daher auch die Pergamentniachernicht zahlreich zu seyn pflegen. Unser Göt-tingen hat nur einen, auch Berlin nur einen,Leipzig zwey. Aber in der Grafschaft Vcnt-heim, sonderlich zu Schüttorf, wird diesesGewerb stark getrieben, wie Reisende, beymEintritt«: in die Stadt, durch mehr als ei-nen Sinn gewahr werden; denn das ganzeStadtthor ist gemeiniglich imt nassen Hau-ten behängt. Das meiste dortige Pergamentgeht nach Holland. Andere Lederarten wer-den in der Grafschaft entweder gar nicht,oder nur mittelmässig verfertigt.
§. 29.
Zur wettern Erläuterung dieser Abschnit-te dienen folgende Bücher.
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