Tobackspinnerey. §. l. 2s s
iqyü hat Roman pane, ein SpanischerMönch, den Colon, bey seiner zweytenRückreise aus Amerika, dort ließ, die ersteNachricht vom Toback, den er auf St.Domingo kennen gelernt hatte, bekant ge<macht. Er nante ihn Lokoks, Lobobbs,6iois. S. Hrn. Hofr. Schlözer Ärief«Wechsel III S. izb.
IZZS hatten sich schon die Neger an den To-back gewöhnt, und baueten ihn schon in denPflanzungen ihrer Herren. Auch Europäerrauchten schon Toback.
I 5 ZY schickte der Französische BotschafterJean Nicot, zuerst Samen aus Portu-gal nach PariS an die Königinn Lall)«-rina von Medicis Daher ist der Na-men >1lLotisns entstanden. Wie der Ge-brauch des Tobacks in Frankreich anfieng,nante Man ihn kerbe (luArsricl prieur, nachdem damaligen Krsnä-xrieur, aus demHause Lorraine, der ihn stark brauchte.Auch hieß er einmal Kerbe 6e 8ainte-Lroix»nach dem Cardinal Prosper Samte-Lroip, der ihn, nach seiner Rückkunft ausPortugal, wo er päbstlicher Nuntius ge-wesen war, in Italien bekant machte.
1565 lernte Lonrad Gesurr den Tobackkennen. Damals zogen schon verschiedeneBotaniker die Pflanze in ihren Garten.
1570 rauchte man in Holland noch aus ke-gelförmigen von Palmblattern zusammengeflochtenen Röhren.
1575 erste Abbildung der Pflanze in des An-dre Thevet Lormoßrapkie.