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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Seifensiederei. §. i.

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Eilfter Abschnitt.

Se ifensi ederey.

§. r.

f^^eife heißt überhaupt jedes Gemeng,worin ein Fett mit Wasser und Wein-geist, ohne Zerlegung, mischbar gemacht ist.Die gemeine Seife aber ist ein solches Ge-meng aus Fett und Alkali.

i. Wenn man das Wort Seife, wie jetzt ge,bräuchlich ist, im weitläufligsten Verständenimt, so giebt es alkalische und saure Sei-fen, nachdem nämlich mit dem Fette entwe-der ein alkalisches oder saures Salz verbun-den ist. Von der ersten Art ist die gemein-ste Seife. Inzwischen wollen doch noch vie-le Chemiker die versüßten Säuren nicht zuden seifenartigen Substanzen rechnen. DasAlkali muß gebraut over mit gebrautem Kal-ke ätzend gemacht werden; denn kohlensau-res Alkali verbindet sich nicht mit Fett,

Nicht etwa nur um jemanden Anweisung zugeben, das Geld einmal in der Haushaltungerspahren zu können, was sonst der Seifen-sieder verdienen würde, berühre ich hier dieGründe dieser Kunst; sondern vornehmlichum die Erlernung solcher Kentniffen zu ver-anlassen, ohne welche man die meisten Pro-dukte des Pflanzenreichs, auch viele desP 4 Thiers