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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Papiermacherey. §.7.

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§. 7 -

Die Butte ist ein walzenförmiges, etwadrey Ellen weites Faß mir einem breiten höl-zernen Rande (Traufe), mit dem übergeleg-ten grossen und kleinen Sreg, und mit eineram Boden angebrachten kupfernen Blaseoder Pfanne, wodurch das Wasser erwärmtwird. Dieses ist nöthig, damit die Papier-masse desto mehr zertheilet, und die nasse Ar-beit bey kalter Witterung erträglich werde.Aus dieser Butte schöpft der ButrgefelloderSchöpfer, der im Burrenstuhl, oder freyauf einem Tritt steht, mit der Form so vielaufgelöseten Ganzzeug, als zu einem Bogennöthig ist.

a. Einige Papiermacher haben mir erzählt, daßdas Wasser zuweilen die Hände der Arbei-ter dergestalt angreife, daß Haut und Nagelherunter gierigen, und Löcher einfielen; daßdas Papier dabey nicht litte, und daß dieserUnfall sich zuweilen in einigen Jahren nichtwieder ereugne. Der Grund scheint vornehm-lich in der Abwechselung der Warme undKälte zu liegen. Gesellen, welche gewohntsind, die Bütte sehr warm zu halten, leidenam öftersten davon; es werden also wohldie Unfälle der Wäscherinnen seyn: OellemaUhaAgäe«, psron^ciiir» u. d.

s> Um den Ganzzeug in der Bütte überallverbreitet zu erhalten, muß der Schöpferoft mit der Hand umrühren. Um diese Mü-he zu spahren, bringt man ein Paar StäbeK mit