Vierter Abschnitt.
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wird diese Kunst dort nur noch von einigenSchönfärbern genutzct. Uebel ist es. daßdiese angenehmen Farben gar unbeständigsind, auch leicht Flecken annehmen. S.Bertbollet r. S. y6, 310, 314. pörnerFärbet. 178- Deutlicher und praktischerUnterricht wollene Tücher und Zeugezu färben; für Fabrikanten und Färber.Leipzig 17L9. 8-
§. n.
Der Scharlach, wozu die Tinctur derCochenille nöthig ist, und mancherley Abfäl-le desselben, ungleichen andere hochrothe undfeuergelbe Farben, werden durch den Zusatzdes in Königswasser aufgelöseten Zins, er-halten, oder doch lebhafter, glänzender undangenehmer gemacht.
i. Diese Zinsolution, welche die Färber dieKomposition nennen, und noch zum Theilgeheim halten, macht aus der violetten Tink-tur der Cochenille den vortrcflichsten Schar-lach. Der bekante Corncl. Dtebbelin Alck-maer hatte ein mit kochendem Wasser ge-machtes Cochenille - Eztract, zum Gebrauchbey seinen Thermometern, vor seinem Fen-ster stehn, worin von Ungefähr das aus ei-nem zerbrochenen Glase am Fenster heruntergelassene Königswasser gefallen war, und diekirschrothe Farbe, in die vortrefliche hochro-the Farbe verändert hatte. Nach einigenVermuthungen und Versuchen fand er, daßdas Zinn, womit die Fenster gelotet waren,vom Königswasser aufgelöset, und die Ur-