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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Strumpfwirkerey. §. i. 99

Mals machte die Bekleidung der Beine undHüfte nur ein Kleidungsstück, und hieß Ho-sen. Nachher fand man für gur sie zu thei-len, und ließ dem Obertheile den alten Na-men Hosen, Bemgewand, woraus hernachBeinkleider geworden ist, hingegen gab mandem Untertheile den Namen Strumpf,truncUs.

2 - Im Jahre 1778 lehrte in Hannover einSchweitzcr, namens Dubois, eine von ihmerfundene Verbesserung des Strickens mitNadeln. Er nahm für jede Stunde Unter-richt einen Thaler, Und in 12 Stunden tontenmehre zugleich die Kunst erlernen. DieseVerbesserung besteht darin, daß jeder Strick-stock an dem einen Ende einen kleinen Hakenhat, womit die Masche, so' bald sie gebildetist, herunter gezogen wird, welches die Ar-beit beschleunigt und erleichtert. Der Fa-den geht vom Knauel durch einen kleinenRing, der mit einem Häkchen an der linkenBrust fest gesteckt wird. Auf Veranstaltungdes sel. Geh. Rath Bremer musten einigeMadgen aus dem Amte Polte an der Weser,wo eine grosse Menge leinener »Strümpfe ge-strickt, gebleicht und verhandelt werden, die-se Art zu stricken erlernen.

Z. Den Strumpfwirker-stuhl, ein Meistersstück der Erfindungskraft und des Witzes,das künstlichste Werkzeug aller Handwerkerund Künstler, mit seinen mehr als drittebalbtausend Theilen, ohne viele und grosse Zeich-nungen, mit wenigen Worten, verständlichbeschreiben wollen, das hiesse beweisen,daß man es nicht kenne. Scharfsinn genug,wenn jemand mit einer vollständigen Beschrci-G r bung