Z. Es ist unangenehm, daß einerley Werkzeugeund Arbeiten, bey verschiedenen Handwerken,ganz verschiedene Benennungen habe». Wei-te man die technologische Terminologiephilosophisch oder systematisch bearbeiten, sowürde man mehr Synonymen abzuschaffen, alsneue Namen einznsührc» haben. 'Aber gesetzt,daß jemand diese Arbeit zu «stände brachte,welches, so nützlich sie seyn würde, doch so baldnicht geschehn wird, so würde man sich den-noch die gemeine «Sprache der Handwerker be-taut machen müssen, wenn man ihnen Rath,Vorschriften und Gesetze geben, und von ih-nen Nachrichten und Bemerkungen haben will,vderweunwirvonihncn, und sie von uns ver-standen werden sollen; so gut als man diePro-vinzialnamcn der Pflanzen wissen muß, wennman die Botanik gemeinnützlich machen will.chke opilicesguiilem tusri tun artikicia pollent,nili voeabulis vtsrentur nob>5 lneognitis, vlits-tis libi. Lieero cle l-o»or. 111,2-
4. Bey diesem Reichthum unserer Sprache anKunstwörtern, fehlt ihr gleichwohl ein eigenerNamen für mauchesHaudwerk, objectivisch be-trachtet, wenn sie gleich für den Meister, deres treibt, einen Namen hat, mit dem man sichdenn wohl, siat des mangelnden, zu behelfenpflegt. Die Kunst zu färben, hcißtdieFarbe-rey, die Kunst zu malen Malercy, u. s- w.aber wie soll die Kunst hcissen, Schicßpul-ver. Wein, Stärke, Darmsaiten zu machen?Es ist ein miölichcr Versuch, neue Namennach der Analogie zu machen, um damit diefehlenden zu ergänzen. Man bemerkt leicht,daß bey solchen Künsten, deren Arbeit imTeutschen durch ein einziges Zeitwort ausge-drückt werden kan, der Namen des Künstlers
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