Vorrede zur ersten Ausgabe.
begreift, und überhaupt mehr und allesbesser sehe, als er ohne diese kleine Bey-hülfe würde gesehn haben. So sieht derBotaniker, wenn er eine Pflanze mit einergenauen, obgleich kurzgefaßten Beschrei-bung vergleicht, mehr an ihr, als er ohneBeschreibung würde bemerkt haben, undnicht selten sieht er mehr, als selbst derVerfasser der Beschreibung gesehn hat.Man muß es versucht haben, Fabrikenund Manufacturen, ohne alle Vorberei-tung und Anleitung, kennen zu lernen, umzu wissen, wie schwer es fallt, das We-sentliche und die Folge der Arbeiten, unddie Einrichtung der Werkzeuge den Arbei-tern abzusehn und abzufragen, die meistensnicht gewohnt sind, über ihre Beschäfti-gungen nachzudenken, noch weniger Lustund Fähigkeit haben, sie zu erklären, dieungeduldig über den unwissenden Fremdenwerden, der sie mit Fragen und Einwür-fen aufhält, und die aus Einfalt eben das-jenige, als eine seltene Kunst und als einunerforschliches Geheimniß, verholen, wor-nach sich der Gelehrte oder der vornehmeReisende sorgfältig erkundigt.
Ich habe vornehmlich unter den Hand-werken, die mit der Landwirthschaft, Po-
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