Vorrede zur ersten Ausgabe.
ne. Ich hätte also nur gleich dasjenigesagen dürfen, was ich wegen gegenwärti-ger Anleitung zu sagen habe.
Sie soll keine Tuchweber, keine Brauer,überhaupt keine Handwerker bilden, alswelche insgesamt, zu Ausübung ikrer Kün-ste, viele Fertigkeiten und Handgriffe nö-thig haben, die alle einzeln, durch lang-weilige Uebung, erworben werden müssen,welche aber denen, welchen ich zu dienensuche, unnöthiy sind. Kennen muß derFeldherr die Arbeiten der Artilleristen, aberes ist ihm keine Schande, wenn diese dasGeschütz genauer und schneller zu richten vcr-stehn. Kennen muß der Landwirth denDreschflegel, aber die Fertigkeit zu dreschenbraucht er nicht; auch köntcn ihm dazuKnochen und Muskeln fehlen. Die Hand-werker verhalten sich zu dem Cameralisten,wie die Ackerknechte zum Landwirthe; wiedie Apotheker zum Arzt. Also wird manes nicht für einen Mangel halten, daß ichoft schwere Arbeiten, die viele Handgriffeverlangen, ohne diese zu berühren, nur kurzangezeigt habe. Dahingegen bin ich be-mühet gewesen, die rohen Materialien undNebenmaterialien zu bestimmen; die Werk-zeuge u.Gerathschaften anzuzeigen; die Ter-minologie zu erklären; die verschiedenen Ar-
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