Vorrede zur ersten Ausgabe.
Die Kentniß der Handwerke, Fabri-ken und Manufakturen ist dem, der sichmit der Landwirthschaft und der Handlungbeschäftigen will, höchst nützlich. Denndie Gewinnung der rohen Products ge-schieht in der Absicht, um solche den Hand-werkern zur Verarbeitung, entweder un-mittelbar oder durch Kaufleute, zu über-lassen , und sie wird also desto vvrtheilhaf-ter seyn, jemehr die Producte von der Be-schaffenheit sind, die der Künstler verlangt,und die der Landwirth, der davon unter-richtet ist, nicht selten bewürken kan. Einsolcher weis seine Waaren zu sortiren, undjeder Art denjenigen Käufer aufzusuchen,der sie am besten nutzen, also auch am höch-sten bezahlen kan; dahingegen ein anderervon grober Wolle, deren Gewicht er nochdazu mit Staub und Feuchtigkeiten betrieg-lich vermehrt, den grösserem Gewinn Host,die Seidenspinner hasset, gute und schlech-te Wolle, so wie sie geschoren ist. Holz,wie es geschlagen ist, dem Vorkaufer hin-giebt, der denn, wenn er die dem Land-wirthe mangelnde technologische Einsicht be-sitzt, den größten Vortheil davon zieht,den jener hätte haben können. Wenn demLandwirthe die Verarbeitung seiner Pro-ducte frey gelassen wird, so kan er diesenur alsdann unternehmen, wenn er siea Z ken-