286 B. Franklins
Jede Nation, die einen nachtheiligen Kriegangcfangcn hat und außer Stande ist, ihn fortzu-sctzen, verliert ihre Unabhängigkeit in gewiß.mBetracht, muß sich Bedingungen vorschreiben las-sen, und dem Gegner Sicherheit geben. Abtretungvon Land und Leuten ist die beste, und in den mei-sten Fallen selbst dem Ueberwnndencn die zuträg-lichste Sicherheit. Selten wird ein Friede geschlos-sen, ohne daß irgend ein Land gefordert und abge-treten würde. So hat z. B. jeder zu FrankreichsVorthcil geendigter Krieg, die Macht Frankreichsoder des Hauses Bourbon um etwas vermehrt.Selbst in dem Kriege von i?zz. den es mit der Er-klärung anfing, keine ehrgeizigen Absichten zu ha«ben, und dcn es durch einen Vertrag endigte, bei) wel-chem die französischen Gesandten zu wiederhohlten-mahlen versicherten, Frankreich begehre nichts fürsich, erhielt es gleichwohl Lothringen, cineEntscha-digung, die zehnmal)! mehr wcrth war, als alleseine Besitzungen in Nordamerika.
Jede Abtretung vermehrt natürlich die Machtdesjenigen Theils, an den sie geschieht. Genug,wenn er ein Recht hat sie zu fordern, das heißt,
wenn