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2 (1794)
Seite
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kleine Schriften. zsz

auf folgenden Tone zu vergleichen und ihre Harmo-nie oder Dissonanz zu beurthcilen, so wird dadurchein Gefühl von Harmonie zwischen einem gegenwär-tigen und einem vergangenen Tone, die eben so an-genehm ist, als zwischen zwei) gegenwärtigen Tö-nen, möglich und wirklich. Nun ist die Einrich-tung der alten schottischen Arien von der Beschaf-fenheit , daß alle Hanpttönc, die ans einander fol-gen, Terzen, Quinten, Oktaven, kurz solche Tönesind, die mit dem vorhergehenden Tone accordiren.Die Terzen sind die gebräuchlichsten, weil cs sehrangenehme Accorde sind. Ich brauche das WortHauptton, um die Noten, auf denen man bcymAnfang einer Arie aushält, von den kleinen Ler-bindungsartcn zu unterscheiden, die, wie die gram-matischen Artikel in der gewöhnlichen Sprache, zurVerbindung der Ncdethcile dienen.

Wenn ich sage, wir hakten eine ganz vollkom-meneVorstellnng von einem eben aufgehörten Tone,so berufe ich mich dabei) auf das Zeugnis eines je-den, der etwas von Musik versieht. Man weiß,wie leicht cs ist, einen Ton, den man eben gehörthat, zu wicderhohlen. Eben so leicht kann ein gu-

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