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2 (1794)
Seite
270
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L7V B. F ra n kl i n s

Bey jener Ucberzengung, Herr Präsident,nehme ich diese Constitution, mit allen ihren Feh-lern, wenn sie deren hat, an; denn ich glaube,daß uns eine gemeinschaftliche Negierung unent-behrlich, und daß jede Regierungssorm, wenn siegut verwaltet wird, gut ist; auch bin ich der Mei-nung , daß die nnsrige leicht eine Reihe von Jah-ren hindurch gut verwaltet werden, und so wieandere ähnliche Vcrfaßungen, nur dann in Despo-tismus ausarten kann, wenn das Volk so verderbtseyn wird, daß cs ohne einen Despoten nicht lan-ger bestehn kann. Ucbcrdieß zweifle ich, daß irgendeine andere Versammlung, die wir wählen könn-ten, im Stande wäre, eine bcßere Constitution zumachen. Denn so oft sich eine Anzahl von Men-schen versammelt, die Vorthcile ihrer vereinigtenEinsichten zu benutzen, so versammeln sich ganzunvermeidlich mit ihnen auch alle ihre Vorurthcile,ihre Leidenschaften, ihre Jrrthümer, ihr Localin-tereße und ihre eigennützigen Absichten. Wie dürsteman von solch einer Versammlung etwas Voll-kommnes erwarten? Ich bewundere vielmehr,daß unser System sich der Vollkommenheit so sehrnaht, als wirklich der Fall ist, und ich denke, auch

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