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2 (1794)
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B. Franklins

und eben in Zeilen bringen lernen, hat der Schrei-bemcistcr zu sorgen: die Bildung ihres Styls aberund selbst die Sorge, daß sie die Unterscheidungs-zeichen und die großen Buchstaben richtig anbrin-gcn, ist das Geschäfte des englischen Sprach Mei-sters. Man sollte die Knaben anhaltcn, bei) jederGelegenheit, die sich darbictct, über verschiedeneGegenstände, erdichtete Geschäfte u. s. w. Briefezu wechseln, in denen sie sich kleine. Geschichten er-zählten, von ihrer neuesten Lectüre Nachricht ga-ben, sich über Stellen aus Büchern unterhielten,die ihnen gefielen und die Gründe angaben war-um? Man sollte sie Glückwünschungs- und Kom-plimenten - Briefe, Vitt-und Dankschreiben, Em-pfthlungs - und Ermahnungsbriefe, Trost - undEntschuldigungsschreiben, Vcrweisbriefe u- s. w.schreiben laßen: man sollte sie lehren, über allediese Gegenstände sich klar, bestimmt und natürlich,ohne gesuchte Worte und pomphafte Wendungenauszudrucken. Zille ihre Briefe mäßen durch dieHand des Lehrers gehn, der die Fehler rügen, dieVerketzerungen andeutcn, und was richtig ist, lobenmuß Einige Sammlungen der besten Briefe, diein unsrer Sprache gedruckt worden sind, wie die

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