Druckschrift 
2 (1794)
Seite
244
Einzelbild herunterladen
 

244

B. Franklins

wovon sie sich nach nnd nach ein Vermögen sam-meln können. Die göttliche Vorsehung hat dieseGegenden so vorzüglich gesegnet, und der Himmels-strich ist so günstig, daß man mit Ausnahme derdm) oder vier schlimmen Jahre, die unsre Vor-fahren bey ihrer Niederlassung hier aushalten muß-ten, nie wieder von Hungcrsnoth oder Mangel un-ter uns gehört hat: im Gegenthcil haben wir(wenn gleich einige Jahre weniger gegeben haben,als andere) immer Vorrath genug für uns, und dabei)noch Uebcrfluß gehabt, den wir ausführen konn-ten. So vortrcflich auch die Ernte vergangenesJahr ausficl, so ward der Landmann doch niebeßer für die Frucht bezahlt, die er dem Korn-handler überlaßen konnte, wie dieß die Marktpreisein den Zeitungen zur Genüge beweisen. Das Landdas er besitzt, steigt nothwendig immer im Werth,so wie die Bevölkerung zunimmt, und im Ganzenwird er dadurch in den Stand gesetzt, denen, diefür ihn arbeiten, so guten Lohn zu geben, daß al-le, die mit dem Zustand der alten Welt bekanntsind, gestehen mäßen, daß man in keinem Reichederselben die arbeitende Klasse der Armenso gut genährt, gekleidet, bezahlt und woh-

nen