' i§o B. FranklinsXXXI.
Bemerkungen über die Vermehrung der Men-schen, Kolonisten u. s. w.
(Geschrieben zu Philadelphia im Jahr 1751.)
Berechnungen der Verhaltniße vouHeurathcn undGeburten, von Sterbefallen und Geburten, vonHeurathcn und der Meuschcnzahl überhaupt, diesich auf Bemerkungen gründen, welche man ausden Gebnrts- und Ctcrbelisten volkreicher Städteabgezogen hat, können in Anwendung auf dasLand keine richtigen Resultate geben. Eben sowerden Berechnungen trügen, die man nach Be-obachtungen über völlig bewohnter Gegenden Eu»ropens in Rücksicht neuer Lander, wie Amerika,anstellt. Denn die Volksmenge wachßt im Ver-haltniß der Ehen , und die Zahl der Chen wachßtin eben dem Verhaltniße, als Familien leichterund bequemer zu erhalten sind. Da wo eine Fa-milie leichter Unterhalt findet, hcurathet man häu-figer und früher. In den Stabten, wo alle Hand-thierungcn, Gewerbe und Aemtcr besetzt sind, war-ten viele so lange mit dem Hcurathen, bis sie sich
im