kleine Schriften. 14z
bey einem und demselben Volke wird sie von denverschiedncn Altern, Standen und Klaßen in dieErreichung äußerst ungleicher Zwecke und Genüßegesetzt.
Diese sowohl, als andere, aus ihnen herge-leitete Maximen werden nach und nach zur Ge-wohnheit, und da von ihnen die Bestimmung desWillens abhängt, so nenne ich sie moralische Fer-tigkeiten.
Eine andere Art Gewohnheiten hangt von denkörperlichen Organen und Gliedmaaßen ab, unddiese nenne ich deshalb mechanische Fertigkeiten.Diese machen das aus, was man gewöhnlich Kün-ste nennt, die mehr oder weniger frcy oder mecha-nisch sind, je nachdem sie mehr oder weniger denBeystand der Seclcnkrafte erfordern.
Der Trieb zu den moralischen Fertigkeiten liegtbey jedem Individuum in den Sitten deßclben.Der sittliche Trieb der Individuen bestimmt dieSitten einer ganzen Nation.
Die