Druckschrift 
2 (1794)
Seite
140
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B. Franklins

Die Gewohnheit, Kauffarkcyschiffe auf hoherSee zu plündern ein Ueberbleibsil der altenSeeräubern) ist, wenn gleich bisweilen einzel-nen Personen vortheilhaft, doch bcp weitem nichtallen, die darauf ansgehen, und noch weniger derNation, die sic begünstigt, einträglich. Im An-fang eines Kriegs werden einige reiche Schiffeüberrascht und genommen. Dieß macht die erstenUnternehmer Muth, mehrere bewaffnete Fahrzeugeauszurnstcn, und eine Menge anderer folgen ihremNepspicl. Zugleich aber wird der Feind vorsichti-ger: er bewaffnet seine Handelsschiffe bester, underschwert das Ausbringen derselben. Sie gehennun fast blos unter Bedeckung in See. So wiesich also die Kaper, die auf Fang ausgehcn,vermehren, so vermindert sich die Zahl der Schiffe,die gefangen werden können t so daß mancherKrentzzug mehr kostet als er cinbringt; daß ganzder Fall der Lotterien Antritt, wo zwar einzelne Per-sonen Gcwinnsie erhalten, der ungleich größereTheil der Glückssucher aber leer ausgeht, und amEnde des Kriegs die Summe der aufKapcrrüstun-gen verwendeten Ausgaben den Betrag der genom-menen Güter weit übersteigt.

Dazu