Druckschrift 
2 (1794)
Seite
122
Einzelbild herunterladen
 

123

V. F r a n k l i

«für uns: denn sic gab die erste Veranlaßung, daßunsre Mädchen anfingen, wollene Handschuhe zu«stricken, die sic nach Philadelphia zum Verkaufschickten, und wofür sie sich neue Hauben und«Bänder anfehafftcn. Sie wißen, daß diese Ar-»beit seitdem beständig im Gang geblieben ist, undwahrscheinlich auch bleiben wird, so wie der Er- trag immer hoher steigen und mit der Zeit auch

wohl nochbcßerangcwcndetwerden dürfte."-

Im Ganzen söhnte mich das wieder mit diesem klei-nen Artikel des Luxus aus, da sich seitdem nichtallein die Mädchen mit ihren schönen Hauben, son-dern auch die Philadelphicr bey ihren warmenHandschuhen bester befinden, als vorher.

In unsern Handelsstädten auf der Seelüftegibt cs Gelegenheit genug, sich etwas zu erwerben.Einige von denen, die reich geworden sind, beneh-men sich klug, halten sich in Schranken, und brin-gen ihren Erwerb auf ihre Kinder. Andere, diegern sehen laßen, was sie im Vermögen haben,schweifen aus, und richten sich zu Grunde. Gese-tze können das nicht verhüthen, und vielleicht istes für das Ganze nicht immer ein Uebel. Ein

Schil-