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2 (1794)
Seite
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kleine Schriften. ioz

Leben erhalte. Uebcrlegcn wir aber, daß das Be-dürfniß der Nahrungsmittel, das die THicre inihrem gewöhnlichen Zustande haben, aus der be-ständigen Verzehrung ihrer Substanz durch dieAusdünstung entsteht, st> wird cs uns schon glaub-licher scheinen, daß gewiße Thierc in einem Zustandvon Erstarrung, wo sie weniger ausdünsten, weilsic keine Bewegung haben, auch weniger Nahrungbrauchen, und daß andere, die mit Schaaken oderSchuppen bedeckt sind, welche die Ausdünstungverhindern, wie die Land- und Seeschildkröten,Schlange»; und einige Fischartcn, eine beträchtlicheZeit ohne alle Nahrung zubringen könnten.Eine Pflanze mit ihren Blumen welkt und stirbtsogleich, wenn sie der Luft ausgesetzt wird, ohnedaß ihre Wurzeln in einen; feuchten Boden stehn,aus dem sie hinreichende Feuchtigkeit ziehen kann,das zu ersetzen, was von ihrer Substanz ver-dunstet und beständig von der Lust hinwcggcführtwird. Allein in Quecksilber*) eingelegt, könntesie vielleicht, eine geraume Zeit über, ihr vegetabi-lisches Leben, ihren Geruch und ihre Farbe erhal-

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*) Oder auch nur ,'n feinen Sand.