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2 (1794)
Seite
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B. Franklins

der wird nicht langer über schlechte Zeiten oderdrückende Abgaben klagen."

So, meine Freunde, lauten die Lehren derVernunft und Klugheit. Doch dürft ihr euch lnichtallein auf euren Fleiß, eure Sparsamkeit und Wach-samkeit verlaßen. So vortreffliche Dinge das sind,so werden sie euch doch ohne den Segen des Him-mels wenig helfen. Bittet deshalb demüthig umdiesen Segen, und seyd nicht hart gegen den, derdeßelben entbehrt, sondern springt ihm hülfreiehbey. Bedenkt, daß Hiob litt, und doch hernachgesegnet wurde. Zum Schluß! Erfahrung halteine theure Schule, es ist aber die einzige, in derThoren etwas lernen. Denn, einen guten Rathkann man wohl geben, aber nicht eine gute Auf-führung. Wer sich nicht rathen laßt, dem istauch nicht zu helfen: sagt der arme Richard.Und: wer nicht hören will, der muß fühlen." "

So beschloß der alte Mann seine Rede. DasVolk hörte ihn aufmerksam zu und billigte seineweisen Lehren, that aber, nach dem gewöhnlichenSchicksal aller Predigten, auf der Stelle das Ge-gentheil. Die Versteigerung ging an, und die mei-sten kauften ohne Vernunft und Uebcrlegung.-

Ich