B. Franklins
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«Ihr Habt euch hier zu einer öffentlichen Ver-steigerung von allerhand Kaufmannsgut und Ga-lantcriewaarcn versammelt. Ihr nennt diese Din-ge Güter, aber wenn ihr nicht ans eurer Huchseyd, so werden sie für einige unter euch zu Nebelnwerden. Ihr denkt, sie werden wohlfeil, vielleichtweit unter ihrem Werth Weggehen; allein wennihr sie nicht unentbehrlich braucht, so werdet ihrsie auf jedem Fall zu thener bezahlen. Denkt andas, was der arme Richard sagt: Kauft nur, wasdu nicht nöthig hast, so wirst du bald das Nöthigeverkaufen mäßen. Viele haben sich blos durch ihrwohlfeiles Einkäufen zu Grunde gerichtet. Beden»kc dich immer ein wenig, eh du einen guten Han-del eingchst. Der Vortheil deßelbcu ist oft blosscheinbar: der Kauf kann, indem er dich von dei-nem Gewerbe abzicht, die im Grunde unendlichmehr Schaden als Gewinn bringen. O, cs isteine große Thorheit, die Reue theuer zu bezahlen,und gleichwohl wird diese Thorheit täglich in Ver»steigcrungcn begangen, weil man nicht an den Ka-lender denkt. Der Weise, sagt der arme Richard,wird durch fremden Schaden klug, ein Narr kaumdurch seinen eignen. Ich kenne Leute, die um eine
schone