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Erstlich, wähle Rechtschaffenheit und Tha-tigkeit zu deinen beständigen Gefährden; und
Z w e yteiis, gib einen Pfennig weniger ans,als dein reiner Gewinn beträgt.
Dann wird dein eingeschrumpftcr Beutel an»fangen, zu schwellen, und nie wieder über Aus-zehrung klagen. Kein Gläubiger wird dich dran-gen, kein Mangel drücken, kein Hunger nagen,keine Bloße erstarren. Der ganze Himmel wirbHeller über dir, leuchten, und Freude in jedem Win-kel deines Herzens aufkcimen. So befolge nundiese Regeln und werde glücklich! Banne die blei-chen Gespenster der Sorgen aus deiner Seele, undlebe unabhängig. Dal?» wirst du ein Mann ftyn,und wenn ein Reicher sich naht, dein Angesichtnicht verbergen, noch den Schmerz haben, kleinzu scheinen, wenn die Sohne des Glücks zu deinerRechten prangen: denn Unabhängigkeit, bey ge-ringer oder großer Haabe, ist immer Reichthum,und stellt dich in gleiche Reihe mit dem stolzestenRitter vom goldnen Fließ. O, so sey denn weise,und laß Lhätigkeit am Morgen mit dir gehn, und
D 5 dich