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2 (1794)
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48 B- Franklins

gehörig und bequem, und gan; so, wie wir cs amliebsten haben, liege: dann mnß man die Gliederso ausstrecken, daß nicht einzelne Thcile z. B-dieKnöchel am Fuße zu stark auf einander drücken,denn ist gleich eine üble Lage' anfangs nur wenigschmerzhaft, und wohl kaum merkbar, so macht dochdie lange Dauer den Schmerz immer empfindlicher,die Unbehaglichkeit kann sich vielleicht erst äußern,wenn man schon schlaft, und die Phantasie stören.

Dieß sind die Regeln der Kunst. Allein, obman sie gleich im Ganzen zu Erreichung des beab-sichtigten Zwecks dienlich finden wird, so gibt csdoch einen Fall, indem die genaueste Beobachtungderselben völlig fruchtlos bleiben muß. Ihnen,meine theure Freundin», brauchte ich diesen Fallnicht zu nennen : allein mein Lehrgebäude der Kunstwürde dann unvollständig sepn. Dieser Fall trittdann ein, wenn die Person, die angenehme Traumezu haben wünscht, nicht Sorge getragen hat, das zuerhalten, was vor allen andern Dingen nöthig ist.

ein gutes Gcwißen!

X. Guter