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B. Franklins
ist der Wille Gottes und der Natur, daß wir die-se sterbliche Hülle ablcgcn mäßen, wenn die Seele,zum wahren Leben cingehen soll. Das jetzige istmehr ein Raupenstand; eine bloße Vorbereitungzum Leben. Der Mensch ist erst dann vollständiggeboren, wenn er tod ist. Warum sollten wir kla-gen, daß unter den Unsterblichen ein neues Kindgeboren worden, daß ein neues Glied in ihrenglücklichen Zirkel getreten? Wir sind Geister- DerHuld und Güte Gottes verdanken wirs, daß dieNatur uns so lange den Körper leiht, als wirdurch denselben uns Vergnügen verschaffen, Kennt-liche erwerben, oder unfern Mirgcschopfcn Gutesthun können- Wird er zu diesen Zwecken unge-schickt, giebt er uns statt Vergnügen Schmerz, undentspricht cr keiner von den Absichten mehr, wozu- wir ihn erhielten, so mäßen wir cs abermals alseinen Beweis von Huld und Güte erkennen, baßfür ein Mittel gesorgt ist, wodurch wir ihn loswerden. Dieses Mittel ist der Tod. Gern laßenwir ein verstümmeltes, schmerzendes Glied, dasnicht geheilt werden kann, von uns trennen. Wersich einen Zahn ausreißt, wird ihn gern los, weilder Schmerz mit ihm zieht, und wer den ganzen
Kör-