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2 (1794)
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B. Franklins

die meiste Anlage haben, gute Ehen zu werden.Die Gcmüthsart und die Gewohnheiten jungerLeute sind noch nicht so steif und ungeschmeidig,als sie in spätem Jahren nothwendig werden; siebilden sich leichter nach einander, und damit falltmanche Veranlaßung zur Unzufriedenheit hinweg.Besitzt die Jugend gleich weniger von der Klugheit,die zur Führung eines Hauswesens nöthig ist, sosind doch meistens Verwandte und altere Freundeden jungen Eheleuten mit ihrem guten Rath zurHand, wodurch jener Mangel reichlich ersetzt wird.Frühe Ehen gewöhnen ferner junge Personen zu ei-ner regelmäßigen und nützlichen Lebensweise, undso werden vielleicht manche Zufalle und Verbin-dungen, die der Gesundheit, dem guten Ruf oderbeyden zugleich schädlich werden konnten, glücklichverhüthet. Für gcwiße Personen kann cs untergewissen Umständen allerdings rathsam seyn, denEintritt in diesen Stand zu verschieben; im Allge-meinen aber ist, wenn die Natur uns einen dazntauglichen Körper gegeben hat, die Vermuthungfür die Natur, daß sie recht hatte, uns denWunsch danach einzuflößen. Ucberdieß ist mit spa-ten Ehen noch der Nachtheil verbunden, daß die

Eltern