HELENA.
HELENA.
So bekenn’ ich
Hier auf den Knien vor Euch und Gott dem Herrn,
Dass ich vor Euch und nächst dem Herrn des HimmelsLieb’ Euren Sohn.
Mein Stamm war arm, doch ehrsam; so mein Lieben.Zürnt nicht darüber! thut’s ihm doch kein Leid,
Dass er von mir geliebt wird. Ich verfolg ihnMit keinem Zeichen dringlicher Bewerbung;
Noch möcht’ ich ihn, bis ich mir ihn verdient;
Weiss aber nicht, wie mir das werden sollte.
Ich weiss, ich lieb’ umsonst und wider Hoffnung ;
Und doch in dies unhaltbar weite SiebGiess’ ich beständig meiner Liebe Fluth,
Die nimmer doch erschöpft wird; gleich dem Inder,Walmgläiibig fromm, andächtig bet’ ich anDie Sonne, die da schauet auf den Beter,
Doch mehr von ihm nicht weiss. 0 theure Herrin,
Lasst Euren Hass nicht meine Liebe treffen,
Weil sie dasselbe liebt, wie Ihr!-
Ende gut, Alles gut. Aul I, Sucix* III.
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