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Shakspeares Maedchen und Frauen
Entstehung
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HELENA.

HELENA.

So bekenn ich

Hier auf den Knien vor Euch und Gott dem Herrn,

Dass ich vor Euch und nächst dem Herrn des HimmelsLieb Euren Sohn.

Mein Stamm war arm, doch ehrsam; so mein Lieben.Zürnt nicht darüber! thuts ihm doch kein Leid,

Dass er von mir geliebt wird. Ich verfolg ihnMit keinem Zeichen dringlicher Bewerbung;

Noch möcht ich ihn, bis ich mir ihn verdient;

Weiss aber nicht, wie mir das werden sollte.

Ich weiss, ich lieb umsonst und wider Hoffnung ;

Und doch in dies unhaltbar weite SiebGiess ich beständig meiner Liebe Fluth,

Die nimmer doch erschöpft wird; gleich dem Inder,Walmgläiibig fromm, andächtig bet ich anDie Sonne, die da schauet auf den Beter,

Doch mehr von ihm nicht weiss. 0 theure Herrin,

Lasst Euren Hass nicht meine Liebe treffen,

Weil sie dasselbe liebt, wie Ihr!-

Ende gut, Alles gut. Aul I, Sucix* III.

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