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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
Seite
782
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Es fehlt dem Lande nicht an Richtern und Geld-einnehmerii/ desto mehr aber an Staatswirth schafts-oder Staatspolizei) - Beamten. Daher geschieht wederim Postzeyfache etwas auf dem Lande/ noch hat dieRegierung Organe/ um sich statistische Kenntnisse vonihrem Lande zn verschaffen/ und eben so wenig ist dieStMkswirthschaft im Stande/ die überall nöthigenMaßregeln zu ergreifen / um den Nationalreichthum zuvermehren. Noch ist sich alles selbst überlassen;nur Prozesse, größere Verbrechen stehen unter ei-nem Richter, aber zur Beförderung des allgemeinenWohles der Bürger Prozesse und Verbrechen zu ver-hüten , dafür hat man keine Beamte. Man halt wohlstrenge darauf, daß die Unterthanen ihre nach hun-dert Rubriken vorgerechneten Zechen bezahlen: wie sieaber ihren Erwerb erweitern sollen, wie sich das Staats-vermögen vermehren kann, darauf denkt dafür sorgtniemand. Eben so bestehen die so nöthigen Geome-ters noch wie ein wandelbares Freykorps, da dochfür jeden Gerichtsbezirk so ein pflichtmäßiger Techni-ker erstes Bedürfniß wäre.

Man könnte zu Staatswirthschafts-, Polizeybeam-ten und Gerichtsgeometern aus dem dermahligen Forst-personal die geschicktesten Subjekte auswählen, sie aufdiese Art dem Skaatszwecke gemäß benützen, und dieminder tauglichen würden am besten zur Sicherungder Fluren, als Hauptpostulat der Feldpoltzey, in dieReihe der eben so nöthigen Flurschützen übergehen;andere könnten selbst Forstbauern, wenn nlan ihnen

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