Druckschrift 
2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
Seite
766
Einzelbild herunterladen
 

766

Diese Mehringerau taugt am allerwenigsten zueinem Walde, sondern die vielen Bäche und der herr-liche Grasboden bestimmten sie schon langst zu Fabri»ken und Ansiedlungen, wie man auch wirklich schoneinige Anlagen dieser Art im blühendsten Zustande aufdieser weiten Flache sieht.

6. Mehring 4 Waldungen mit 3727 Ttv.,die gewiß besser in Privathandel: gedeihen würden, be«sonders, da den anstoßenden guten Oekonomiegüterneben nur Waldboden fehlt.

7. Inderstorf. Besteht aus Zy Wäldern mit ei-nem Flächenraume von 4907 Twken. Ein fürchter,liches Chaos, das für sich selbst schon alle Forstaufsichteines Försters, daher auch die Führung einer Regieunmöglich macht.

Es ist kein zureichender Grund vorhanden, vondem ganzen Forstamte auch nur einen Wald auf Staats-regie beyzubehalten; das Gegentheil behauptet viel-mehr sein volles Uebergewicht, und nur so könnendie Postulate der Staatswirthfchaft befriediget werden.

VIII.

Forstamt Aichach.

1. Habcrskirchcn mit 15 Waldungen von2943 Twk. Ist ohnehin unbedeutend, und verlohntkeine Regie.

2. Schiltbcrg 43 Waldungen mit 3390 Twk.Noch schlechter und undankbarer als obige Revipr.

3 -