Druckschrift 
2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
Seite
474
Einzelbild herunterladen
 

474

c.

Ueber den Verkauf der kleinen StaatSwaldm>ge«iin Barern. Verfaßt den i6. Febr. igoz.

^ls die höchste Stelle durch das Nescrlpt vvm igtenIuiiy 1802 der Generallaiidesdirektion die äußerst mißli-chen Umstände der Staatskasse eröffnete, und sie zu ei-nem schnellen Aufschlüsse verschiedener Finanzquellen auf,forderte, wurde in einer gemeinsamen Sitzung hierüberdieser Drang nur mit einer Menge Schwierigkeiten be-antwortet. Unter einem Schwalle von Meinungen undWidersprüchen erhob ich allein meine Stimme, und er-both mich, noch bis zum Schlüsse des Jahres auf dieVortheilhafteste Art aus dem Verkaufe der kleine»Staatöwaldungcn 200,000 fl. herbeyznschaffen. So we-nig möglich, so überspannt man dieses fand, so sicherwurde» die unwahrscheinlichsten Dinge möglich gemacht,und anstatt der versprochenen flössen sogar Z8Z7Zofl.

in die Staatskasse. Ueberdieß wurden auch noch dieübrigen zum Verkauf geeigneten kleinen Staatswaldun-gen ausgeschieden, und selbst schon dazu vorbereitet.Nach der Schätzung belauft sich die Erlössumme der-selben auf 7Zic>zc> fl.; man darf aber mit aller Wahr-scheinlichkeit eine Million annehmen, und ncbenbey sindalle übrige Staatswaldungen purisizirt-Anga-

ben, die eben so sehr ins Unglaubliche fallen, und alsExtreme erscheinen, wie der erste Antrag, die aber aucheben so unwiderlegbar bewiesen werden sollen. Wir

wol,