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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
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ES konnte nicht widersprochen werden, daß bisher inFrankreich, wie überall, die Forstadministration grund-schlecht war, und man träumte nur von der schmeichel-haften Hoffnung, daß sie besser werden könne: alleinwer kaun jemahl beweisen, daß selbst die beste Admi-nistration der emsigen Besorgung des PrivateigenthumSgleich komme? Alle Erfahrung, und die gesundeVernunft selbst sagt unS daö Gegentheil. Wer eineOekonvmie nicht selbst besorgt, sondern Fremden über-trägt, ist allezeit betrogen und auf dem Wege des Ver-derbens; ist nicht der Staat mit seinen Waldungen iwgleichem Falle?

Man sträubt sich hier vergebens, und kämpft so-gar gegen alle moralische Möglichkeit.

Man stelle noch so viele Förster, Forstläufer, Kon»trvleurs und Inspekteurs auf; sie sind und bleibenMenschen, die ihrem Eigennutze stöhnen» Alle Eid»schwüre werden sie nicht so an das Beste eines Frem»den fesseln können, daß sie dieses nicht ihrer Habgierund ihrer Gemächlichkeit aufopfern sollten. Besondersliegt es in der Beschaffenheit des Forstwesens, alle auchnoch so genaue Nachsicht und Kontrole zu vereiteln; eSist daher grdßcentheilS alles der Willkühr überlassen.

Wann hat fe ein Aontrvleur die Bäume «ächze«jählt?*) Wie kann erwiesen werden, aufweiche ArtDd s der

. *) Friedrich tl» von Preußen sägte daher;die Lhrkichr-keit und Redlichkeit der Förster wie der destchk