und wilden Zustande-; das Klima ist rauher als Irgendander- wo; alle Uebel der vernachlässigten Kultur sinddie Gcissel dieser unglücklichen Bewohner, die beynahejährlich durch Schneedruck, Hagel, Reife und Wild-schaden leiden, wodurch ihr Daseyn entweder sehr pre-kär, oder gar vrrzwei'slungsvoll wird.
z) Es ist auch durchaus kein hinreichender Grun-zn finden, warum Staacswaldnngen bestehen und er-halten werde» sollen« Sie haben alle nur der einst soleidenschaftlich genährten fürstlichen Jagdlusi und derUsurpation der Jäger ihr Daseyn zu verdanken. Jedergroße Forst erwuchs zu seiner dermahlige» Ausdehnungerst seit den Zeiten deS Mittelalters, wofür u»S dirWälder von Kbsching, Geisenfeld, Nenenbtting, An-zing, Hofvldiug, Grünwald, Forstrnried rc. hinläng-lich
*) So wurde z. B. der Geiseufelder oder Dürnbucher Forsti. I. izoo durch Herzog Albrecht von Friedrich Howstettcrzu Siegenburg und zwar die Hälfte des Forstes um 8<-o st.— die andere Hälfte durch Herzog Wilhelm von HansenJenner, Pflegern zu Neustadt, 1515 um weitere 8°o fl.angekauft. — Den Forstenricder Forst besaß noch rz28 einConradvon Bayrbrunn, derbem Kloster Anger von Mün-chen darin ein noch bestehendes Holzrecht einräumte.„Wür schaffen fürbas, daß dieselben Klosterfrauen (heißt«S in der Urkunde) mit Ihren Wagen, wenn sy wollend,und es Ihnen füeget, alle Tag zwie in unsern Waldt«ach Hölze mügend fahren ewiglichen, und daß sy daran«iemandt Irren soll rc." Mlnrad der Prepsiuger, vcp»
kauf.