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2 (1805) Gegenwärtig ueber das Gemeinschaedliche der Beybehaltung der Staatsfoerste oder sogenannten Kammeralforstregie, mit dem Detail der baierischen Kammeralforststatistik, zur Beleuchtung der Kammeralforststatistik im Allgemeinen
Entstehung
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Von diesem großen Terrain ist aber nur die Hälftekultivier; es bleiben also dem Waldboden 304002 Lag,werke, und von diesen der 4te Theil den Staatöwal-düngen.

Auch hier, so nahe an einer volkreichen Haupt-stadt, sind die Holzpreise noch unbedeutend. DasKlafter weiches Holz gilt am Stamme noch keinenGulden, das harte nicht 2 fl., und in jedem Haupt-forste bleiben jährlich mehrere hundert Klafter unser,kauft liegen. AuS Mangel an Menschen muß daSMilitär zu Holzhauern aufgebothen werden, welches,wie überhaupt das Fuhrlohn, einen außerordentlichenKostenaufwand verursacht. Es geschieht oft, ja bey-nahe jährlich, daß mehrere hundert Klafter verfaulen,oder unter allem Preis verschleudert werden müssen,weil nirgends ein AuSweg zur Abfuhr, oder eine Fa-brik existirt. Alle die Gegenden um diese Fdrste her-um nähren kümmerlich ihre elende Bewohner, die über«dieß »och mit vielen andern Uebeln, mit Schauer,Schnecdrnck, Wildschäden n. dgl. zu kämpfen haben.Die Einnahme erstreckt sich auf 20002 fl.-, die Aus-gaben aber für 1 Forstmeister, l Oberförster und 18Förster also 42 Personen mit

Arbeitslohn ..14600 fl.

die Oberregie .. 1220

Steuern 33220

auf . ...^48622 fl.

Welch ein Abstand auch hier!

Aas

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