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gichen Erscheinung, so dafs man den Mit-tagsunterschied bis auf i Sec. sicher bestim-men kann, besonders, wenn aus mehrerenBeobachtungen ein Mittel genommen wird.
Bestimmung der Länge durch Beobachtungder Culminationen des Monds.
§. 229.
Wenn man an verschiedenen Orten dieZeiten beobachtet, welche zwischen der Cul-mination des Monds und eines gewissen Fix-sterns verfliefsen, so werden diese Zeiten nichtgleich seyn, wenn die Orte nicht gleiche Län-ge haben, weil die gerade Aufsteigung desMonds sich sehr schnell ändert. Ein Beob-achter, der den Mond zween Tage nachein-ander mit einem Fixstern vergleicht, wirdfinden, dafs der Mond bey seiner zwey-ten Culmination ungefähr 5o Min. später inden Mittagskreis kommt; in der Zwischen-zeit der Beobachtungen hat sich die Erde inBeziehung auf den Mond einmal um ihre Axegedreht. Geseztnun, ein Beobachter untereinem andern Meridian hätte an demselbenTage zwischen der Culmination des Mondsund desselben Fixsterns 1 o Minuten mehr ge-zählt , so wäre die Länge des leztern Ortsum i§. 36o oder 72 0 kleiner als des erstem.Hierauf gründet sich die von Ed. Pigott *)vorgeschlagene Methode, die Länge ausDurchgängen des Monds durch die Mittags-fläche zu finden. Herr 'von Zach bestimmte
auf
*) Philos. Transactions for the Year 1786.