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i8o°-— Am- Zn. In diesem Fall wäre alsodie Polhöhe == der Ergänzung der Summe derAbweichung und des Abstands vom Scheitelzu i8o°.
§. 5 .
Es seyen P und p die Pole, O'und o'zweyOerter auf der Erde. Man ziehe die Halb-anesser GO und CO / und an O und O dieTangenten OT, O'T’. Man beobachte in OFig- 3- die Mittagshöhe eines Sterns T o s. Zieht mandurch O',O'S' mit OS parallel, so wird T'O'Sdie Höhe desselben Sterns in O" seyn. Nunist Tosr=Opq“)-p qO , aber opq~T ps =T oV und p q O—O' C O folglich ist O C O' —TOS — T'O'S'. Mifst man also in O' die Mit-»• tagshöhe desselben Sterns, so ist der Unter-schied der H nen in O und O' — dem Unter-schied der Breiten beider Oerter, und zwarliegt derjenige Ort unter einer geringem Brei-te, an welchem die Höhe eines gegen Nordenculminirenden Sterns kleiner gefunden wird.Das Gegentheil findet bey einem gegen Südenculminirenden Stern statt. Da findet man al-so den Unterschied der Breiten aus dem Un-terschied der Höhen , und braucht wederAbweichung des Sterns noch seine absoluteHöhen zu wissen. Die Breite des Orts O' istgegeben, wenn man die des Orts O kenntund umgekehrt.
§• 6
Wir haben oben (§. i.) gesehen, dafs zurBestimmung' der geographischen Lage eines
Orts